Christoph Geiser Stiftung

Der Schriftsteller, Publizist und Journalist Ossip Kalenter (eigentlich Johannes Burkhardt, 1900–1976) wurde in Dresden geboren. Er lebte und arbeitete in Italien und Prag, bevor er 1939 in die Schweiz flüchtete, wo er – trotz sieben Jahren Schreibverbot – den Rest seines Lebens verbrachte. Bekannt wurde Kalenter als Verfasser von Reisebüchern, Erzählungen und Feuilletons. Von Kalenter ist auch eine umfangreiche Korrespondenz überliefert, die u.a. auch seine Tätigkeit als Präsident des Pen-Zentrums deutschsprachiger Schriftsteller dokumentiert.

Die Erforschung des Nachlasses von Ossip Kalenter liefert einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der Exilliteratur und des Feuilletons der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Natascha Fuchs hat als "lesende Archivarin" im Robert Walser-Zentrum die nachgelassenen Manuskripte, Briefe und Lebensdokumente Kalenters erschlossen und erforscht.  

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