Christoph Geiser Stiftung

Mariella Mehr

Bild © Mariella Mehr

Mariella Mehr, 1947 in Zürich geboren, wuchs als jenisches Kind in Heimen, bei Pflegeeltern, in Erziehungs-, psychiatrischen und Haftanstalten auf – Opfer des sogenannten „Hilfswerks für die Kinder der Landstrasse“ (Pro Juventute). Mit 16 Jahren schrieb sie ihre ersten Gedichte. 1975 nahm sie ihre publizistische und gesellschaftspolitische Tätigkeit auf.

Die Materialien von Mariella Mehr im Schweizerischen Literaturarchiv (SLA) umfassen  Typoskripte, Recherchematerialien und eine umfassende Briefkorrespondenz mit Privatpersonen, Verbänden, Medien und Verlagen. Hinzu kommt eine umfangreiche Dokumentation zum Thema Fahrende, Jenische, Roma („Zigeunerfrage“) in Geschichte und Gegenwart. Nina Debrunner hat das Archiv in den Jahren 2014/15 geordnet und erschlossen. Das Inventar ist online.

Gestützt auf diese Erschliessung ist der Band "Widerworte" (Hrsg. Christa Baumberger und Nina Debrunner) im Limmat Verlag erschienen.

 

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